Schaf und Wolle

In den Wintermonaten leben unsere Schafe im  Lauf-Stall und bekommen dort ausschließlich biologische Futtermittel.  Von Mai bis Oktober verbringen sie die Tage und Nächte auf den Weiden rund um unseren Hof. Hier können sie sich an der frischen Luft frei bewegen und an einer hervorragenden Gräser- und Kräutervielfalt sattessen.
Zu Trinken gibt es frisches Wasser aus der Quelle–die besten Voraussetzungen für ein zartes Lammfleisch. Die geschlachteten Tiere sind zwischen vier und acht Monate alt und haben davon mindestens 45 Tage lang Milch vom Mutterschaf bekommen. All das schlägt sich in der Qualität nieder, da das Fleisch so besonders zart wird und durch seinen milden Geschmack auch für die schnelle Küche geeignet ist. 

Bestellungen werden gerne per Mail entgegen genommen: bestellung@biohof-greiml.at.

Hühner und Eier

Unsere Legehennen verbringen ihre Tage mit Futtersuche, scharren im Freien nach Insekten und „baden“ in Sonne und Staub. Die Nächte verbringen sie ruhend, schlafend auf ihren Sitzstangen. All das ist für eine artgerechte Haltung unbedingt notwendig. Denn Legehennen brauchen Auslauf, die Möglichkeit zu scharren, Platz sich auszuruhen. Übrigens: Das Füttern von Farbstoffen, um besonders intensiv „orangegelbe“ Dotter zu erzeugen, ist im Bio-Landbau verboten. Unsere Tiere werden daher ausschließlich mit heimischen Futtermitteln versorgt–so ist der Dotter richtig dottergelb.

Bienen und Honig

Schon als Jugendlicher studierte Reinhard die kleinen Insekten, sammelte erste Erfahrungen mit der Bienenhütte seines Bruders, sodass er bereits während der Saisonzeit als Koch/Kellner in Tirol Wald(er)-Honig ausliefern konnte. Die Nisthöhlen und Rähmchen baut Reinhard seit jeher selbst und auch die Bienenvölker erweitert er durch Ableger oder eingefangene Schwärme. Seit 2015 stehen neben den alteingesessenen Stöcken in Wald am Schoberpass nun auch ein paar auf einem Privatgrund in Graz. Wöchentlich werden die Stadtbienen besucht und erweitern unseren Honig um neue Geschmacks-Richtungen. Neben dem süßen Gold verarbeiten wir aber auch das Bienenwachs zu Kerzen oder Wachsbeutel, nutzen die wertvolle Propolis für Salben und Tinkturen.

Mutterkuh und Kälber

Alle unsere Jungrinder leben direkt im Familienverband und erhalten die Milch von ihren Muttertieren sowie Gras und Raufutter. Dadurch erfolgt ihr Wachstum langsamer als bei konventionellen Betrieben und ihr Fleisch wird saftig und zart.
Chemisch-synthetisches Futter und Arzneimittel sowie Gentechnik sind bei uns Tabu. In den Wintermonaten von Oktober bis April leben die Rinder in Laufställen mit Strohliegeflächen und werden jeden Tag, bei jedem Wetter ins Freie getrieben. Die Sommermonate verbringen sie auf der Weide, einige auch auf der Schöneben-Alm.

Hundezucht

Unsere Mara ist eine waschechte Greimlerin–am Hof gezüchtet und geboren, kann sie nicht nur eine wunderschöne Fellzeichnung und Statur vorweisen–was auch ihre Ausstellungsergebnisse  „Internationaler Champion“ und „Europasiegerin“ zeigen–sie ist vor allem charakterlich ein richtiger „Berner“.

Auf unserem Hof kann sie sich  frei bewegen, ohne ihn zu verlassen. Hier übernimmt Mara mit Freude alle Aufgaben, für die ein Berner-Hund Begabung hat. Sie bewacht den Hof, hilft das Vieh zu treiben, passt liebenswürdig auf alle Familienmitglieder auf und ist sehr geduldig. Vor allem dann, wenn sie als lebendes Stofftier zu Verfügung stehen darf.